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	<title>Schwarzesbrett Blog &#187; Reisen</title>
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	<description>Kleinanzeigen aus Deutschland</description>
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		<title>Der Louvre &#8212; ein verstaubter Juwel</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 16:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Louvre]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war am vergangenen Osterwochenende in Paris und habe dort selbstverständlich alle bekannten Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Es ist bestimmt schon 15 Jahre her, dass ich das letzte Mal in der Île-de-France-Region war – konnte die Stadt also wirklich aufs Neue erkunden. Ich habe mich für die paar Tage im Maraisviertel eingenistet, welches am rechten, nördlichen Seineufer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war am vergangenen Osterwochenende in <strong>Paris </strong>und habe dort selbstverständlich alle bekannten Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Es ist bestimmt schon 15 Jahre her, dass ich das letzte Mal in der Île-de-France-Region war – konnte die Stadt also wirklich aufs Neue erkunden. Ich habe mich für die paar Tage im Maraisviertel eingenistet, welches am rechten, nördlichen Seineufer zwischen der Place de la République und der Place de la Bastille liegt.</p>
<p><span id="more-195"></span><br />
<img src="http://schwarzesbrett.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/paris-13.JPG" alt="paris-1" title="paris-1" width="480" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-208" /></p>
<p>Die Hauptaktivität für mich am Ostersamstag war der Louvre. Ich bin also in aller Früh aufgebrochen und habe mich aufgemacht, um einen ganzen Tag im wohl berühmtesten Museum der Welt zu verbringen. Nicht ganz überraschender Weise war ich nicht der Einzige mit dieser Idee und habe Hunderte von anderen Touristen vor dem <strong>Haupteingang zum Musée du Louvre</strong>, der Glaspyramide im Innenhof, angetroffen. Nach einer halben Stunde, und 9.50 € weniger in meinem Geldbeutel, war ich nun endlich drin.</p>
<p><img src="http://schwarzesbrett.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/haupteingang-2.JPG" alt="haupteingang-2" title="haupteingang-2" width="912" height="684" class="aligncenter size-full wp-image-210" /></p>
<p>Ich war überwältigt von der griechischen und römischen Antikensammlung, und besonders, als Hobbyägyptologe, von der ägyptischen Abteilung, welche im 19 Jahrhundert von Champollion, dem Entzifferer der Hieroglyphen, aufgebaut wurde. Hier ist ein Bild vom <em><strong>Pharao Echnaton/Amenophis IV:</strong></em></p>
<p><img src="http://schwarzesbrett.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/echnaton-3.JPG" alt="echnaton-3" title="echnaton-3" width="480" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-214" /></p>
<p>Als bekennender Computer-Geek habe ich mich aber stark gewundert, warum die Technologien, die den Besuchern hier geboten werden dem 2ten Jahrzehnt im 21ten Jahrhundert <em>keineswegs </em>gerecht werden.</p>
<p><strong>Hier sind einige Dinge die mir aufgefallen sind:</strong></p>
<p>Es werden den Besuchern <strong>veraltete</strong>, sogenannte Multimedia-Guides („<em>Le Guide Multimedia</em>“) angeboten. Diese Geräte sind unter Museumsgängern natürlich gang und gäbe, jedoch finde ich sie nicht zeitgemäß und sehr umständlich. Außerdem kosten sie bis zu 6 € pro Besucher (mehr als <em>60%</em> des Eintrittspreises!). Laut der Website des Louvre bietet dieses Gerät eine […]Auswahl der bedeutendsten Werke, kommentiert von den Experten des Museums.[…]. Interessanterweise handelt es sich hier also nur um eine <strong><em>kleine </em>Auswahl</strong>. Der ‚Guide‘ wird außerdem nur in folgenden Sprachen angeboten: <strong>Deutsch, Englisch, Koreanisch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Japanisch</strong>. Hmm. Interessant! Was machen die Touristen die also mehr über Exponate herausfinden wollen, die nicht Teil dieser Auswahl sind? Was machen außerdem die Besucher aus <strong>China</strong>, <strong>Brasilien </strong>oder zahlreichen anderen Ländern, die die hier aufgelisteten Sprachen nicht sprechen? Noch hinzukommt, dass die üblichen Informationsschilder, die man neben jedem Exponat findet <em>nur</em> auf Französisch sind. Gehen wir nicht ins Museum um zu lernen? Was bringt es z.B. einem Süd-afrikanischen Besucher sich die Briefe von Marie Antoinette anzuschauen, wenn man möglicherweise kein Wort davon versteht und den Kontext nicht kennt?</p>
<p><img src="http://schwarzesbrett.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/m-antoinette-4JPG.JPG" alt="m-antoinette-4JPG" title="m-antoinette-4JPG" width="480" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-219" /></p>
<p>Sollte es heutzutage nicht möglich sein diese Informationen in der jeweiligen Muttersprache der Besucher anbieten zu können? Süd-Afrika als Beispiel hat mehr als 10 offizielle Amtssprachen, u.a.: Afrikaans, isiNdebele, isiXhosa, isiZulu, Nord-Sotho, Süd-Sotho, Setswana, Siswati, Tshivenda, Xitsonga.</p>
<p><strong>Hier ist was ich vorschlage:</strong></p>
<p>Jeder Besucher kann sein eigenes Multimedia-Gerät mitbringen, wie z.B. ein IPhone, IPad oder eines der zahlreichen existierenden PC-Tablets, Smartphones, E-Reader, etc. Für Besucher ohne ein eigenes Gerät, können Leihgaben gegen Pfand ausgeliehen werden. Vor Ort (bzw. auch schon vorher) können dann auf Unmengen von Informationen durch ein Wireless-Netzwerk des Museums zugegriffen werden. Diese Informationen können entweder von bestimmten Quellen direkt aus dem Internet kommen (Wikipedia.org, etc.), oder auf einem hauseigenen Museumsserver bereitgestellt werden. Jedes noch so kleine Exponat kann somit durch nützliche, relevante und aktuelle Informationen unterstützt werden. </p>
<p><img src="http://schwarzesbrett.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/exponat-klein-5JPG.JPG" alt="exponat-klein-5JPG" title="exponat-klein-5JPG" width="480" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-225" /></p>
<p>Der Besucher kann hier natürlich entscheiden wie viele Informationen angezeigt werden sollen, bzw. in welchem Format (Video, Audio, Text, etc.) und in welcher Sprache diese bereitgestellt werden sollen. Der Zugriff auf diese Daten &#8211; direkt oder durch eine hauseigene Applikation &#8211; ist selbstverständlich kostenlos und kann aus jedem Winkel des Museums (und der Welt) ohne Probleme genossen werden. </p>
<p><strong>Wie erhält man Zugriff auf die Informationen? </strong></p>
<p>Neben jedem Exponat wird ein sogenannter QR-Code angebracht. </p>
<p><img src="http://schwarzesbrett.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/QR-code-6.jpg" alt="QR-code-6" title="QR-code-6" width="232" height="232" class="aligncenter size-full wp-image-229" /></p>
<p>Der QR-Code (QR steht für englisch: quick response = schnelle Antwort) ist ein zweidimensionaler Code (2D-Code), der von der japanischen Firma Denso Wave im Jahr 1994 entwickelt wurde. Mittlerweile verfügen viele Mobiltelefone über eine eingebaute Kamera und eine Software, die das Lesen von QR-Codes ermöglicht. Hinter den Codes verbergen sich interne oder externe Webadressen mit allen weiteren Informationen zum jeweiligen Ausstellungsstück. </p>
<p><strong>Hiermit kann eine ganze Menge gemacht werden:</strong></p>
<p>- Kommunikation in sozialen Netzwerken: Jedes Museumsstück kann nun „Fans“ haben. Diese können auf dem jeweiligen Profil des Museumsstücks Kommentare hinterlassen, sich mit anderen Fans austauschen und immer auf dem Laufenden bleiben.</p>
<p>- Automatische Übersetzungen werden stetig besser und der automatische Google-Übersetzer kann bereits ganze Webseiten in einer Zehntelsekunde in mehr als 50 Sprachen übersetzen (unter anderem in Suaheli und Tagalog). Das Museum muss die Informationen somit nicht selber übersetzen.</p>
<p>- Schulen können zum Beispiel ganze Schnitzeljagden vor dem Museumsbesuch organisieren und somit den Schülern durch neue, spannende Medien die alten Artefakte näherbringen und ihnen Leben einhauchen.</p>
<p>- Museumspläne, Übersichtstafeln und sonstige Materialien können komplett abgeschafft werden.</p>
<p>- Museumsgänger können ihren Besuch von zuhause bereits planen, damit ja keines der Lieblingsexponate ausgelassen wird. Man kann entweder eine vorgegebene Route wählen (abenteuerlicher, romantischer, geheimnisvoller oder mysteriöser Rundgang, etc.), oder seinen Besuch ganz individuell gestalten. Mit 35.000 Exponaten auf einer Fläche von 60.000 m² gibt es hier eine große Auswahl.</p>
<p><strong>Wieso sollte das Museum das machen? </strong></p>
<p>Besucherzahlen werden nicht nur steigen, sondern die Besucher werden sich außerdem länger im Museum aufhalten, da man nun die Möglichkeit hat einen Blick hinter die Kulissen jedes einzelnen ‚Schatzes‘ zu werfen und so automatisch mehr Zeit bei einzelnen Kunstwerken/Artefakten verbringt. Ich kann mir außerdem vorstellen, dass Museen mehr Restaurants, Cafés oder simple Lounge-Räume einrichten könnten, damit sich die Batterien der Multimedia-Geräte und der Besucher „aufladen“ können <img src='http://schwarzesbrett.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong>Ist es eine Frage des Geldes?</strong></p>
<p>Falls es so ist, dann ist das meiner Meinung nach nicht mehr als eine gute Ausrede. Sollte eine Institution wie der Louvre nicht in sämtlichen Bereichen innovativ an der Weltspitze mitmischen und mit gutem Beispiel vorangehen? Diese nachhaltigen, technologischen Innovationen sind natürlich nur die Spitze des Eisbergs.</p>
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		<title>Mein Abenteuer in Teheran</title>
		<link>http://schwarzesbrett.de/blog/mein-abenteuer-in-teheran</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 18:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte im September dieses Jahres das große Vergnügen einen guten Freund von mir auf eine Reise in den Iran zu begleiten, um Land und Leute kennenzulernen. Ich hatte immer schon eine Schwäche für altpersische Geschichte, Darius den Großen und sein persisches Achämenidenreich -- es hat also nicht lange gedauert mich zu überzeugen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte im September 2009 das große Vergnügen einen guten Freund von mir auf eine Reise in den Iran zu begleiten, um Land und Leute kennenzulernen. Ich hatte immer schon eine Schwäche für altpersische Geschichte, Darius den Großen und sein persisches Achämenidenreich &#8212; es hat also nicht lange gedauert mich zu überzeugen.</p>
<p><span id="more-27"></span></p>
<p>Es sollte meine erste Reise nach Vorderasien werden und ich war bereit für ein einmaliges Abenteuer. Wir wussten natürlich nicht genau was auf uns zukommen sollte, gerade nach den diesjährigen, umstrittenen Präsidentschaftswahlen. Die öffentlichen Proteste und Demonstrationen gegen das Wahlergebnis und die brachiale Gewalt der Regierung gegen die Demonstranten waren uns natürlich bewusst und wir hatten dementsprechend ein sehr mulmiges Gefühl im Bauch. Hinzu kommt noch, dass wir zur Zeit des islamischen Fastenmonats kamen, was unseren Alltag im Iran um einiges komplizierter machen sollte. Meine Vorfreude hat trotz alldem die Oberhand gewonnen, da wir außerdem eine einmalige Tour gen Persepolis geplant hatten. Persepolis war die Hauptstadt des antiken Perserreichs und eine der Wirkungsstätten von Darius.</p>
<p>Es war also Freitag der 11. September als wir morgens um zirka 3 Uhr auf dem Flughafen Imam Khomeini in Teheran landeten. Erster Stop: Visabeantragung. Deutsche Staatsbürger können das Touristenvisum direkt im Iran beantragen – es hat aber leider einige Stunden gedauert, da die Beamten erst frühstücken mussten. Wir konnten natürlich nicht ahnen, dass sich das übliche Ramadan-Frühstück vor Sonnenaufgang in die Länge ziehen kann.</p>
<p>Nachdem wir die erste Hürde übersprungen hatten, waren wir auf dem Weg zu unserem Hotel in der Innenstadt.</p>
<p><img class="size-full wp-image-35 alignleft" title="iran_1" src="http://schwarzesbrett.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/iran_13.JPG" alt="iran_1" width="1024" height="685" /></p>
<p>Die Taxifahrt war einzigartig. Unser Fahrer hatte es definitiv eilig: Herr Bleifuß fuhr mit Vollgas gen Teheran und wären wir auf der Rückbank nicht von dem wunderschönen Sonnaufgang hypnotisiert gewesen, hätten wir garantiert Blut und Wasser geschwitzt. Das ungefähr 30 bis 40 Jahre alte Auto hatte nicht nur keine Anschnallgurte, sondern fuhr auch komplett ohne Licht durch die noch schlafende Landschaft.</p>
<p>Unsere ersten Eindrücke von der 8-Millionen Stadt waren alles andere als wir erwartet hatten. Die Stadt war nicht nur dunkel und staubig, sondern auch ein wenig gruselig und mysteriös. Wir sahen keine einzige Seele auf den Straßen und alle Gebäude waren dunkel, grau, schwarz. „Ist das eine Geisterstadt?“, fragten wir uns beide. Es war natürlich noch sehr früh am Morgen, hinzu aber kamen noch die unzähligen schwarzen Flaggen die überall hingen. Im Hotel fielen wir sofort ins Bett, da wir vor Aufregung natürlich die ganze Nacht vorher nicht geschlafen hatten.</p>
<p>Am nächsten Tag sah alles anders aus. Wir fanden heraus, dass am Tag vorher ein sehr hoher Feiertag war (Märtyertod des Kalifen Imam Ali) und deswegen der Großteil der Bevölkerung nicht vor die Tür ging. Zum Ramadan geht das tägliche Leben sowieso erst nach Sonnenuntergang los.</p>
<p>Wir haben selbstverständlich versucht uns größtenteils auch an die Fastenzeit zu halten (Essen und Trinken ist laut des Korans von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nicht erlaubt), um diese religiöse Pflicht der Muslime zu respektieren. Dies hat natürlich nicht immer 100%ig geklappt und wir waren deswegen froh, dass unser Hotel für seine nicht-muslimischen Gäste ein abgeschottetes Frühstückszimmer eingerichtet hatte.</p>
<p>Wir haben Teheran während unseres Aufenthaltes ausschließlich <em>per pedes</em> erkundet. Dies war ideal, da wir so einen kleinen aber feinen Einblick in den Alltag der Einwohner erhalten konnten.</p>
<p>Hier sind ein paar Impressionen.</p>
<p>Der Blick aus unserem Hotelzimmer:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-38" title="iran_2" src="http://schwarzesbrett.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/iran_2.JPG" alt="iran_2" width="1024" height="685" /></p>
<p>Wir haben uns das ein oder andere Mal verlaufen:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-40" title="iran_3" src="http://schwarzesbrett.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/iran_3.JPG" alt="iran_3" width="428" height="640" /></p>
<p>Ein Obstladen. Hier werden noch schnell ein paar Einkäufe für das allnächtliche Festmahl getätigt:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-42" title="iran_4" src="http://schwarzesbrett.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/iran_4.JPG" alt="iran_4" width="1024" height="685" /></p>
<p>Ein paar Minuten nach Sonnenuntergang wurden Geschäfte in kommunale Nachbarschaftsküchen umgebaut, um ein paar kulinarische Leckerbissen in der Nachbarschaft kostenlos zu verteilen. Ein Batterieladen wurde so zum Beispiel in eine Grießbreiauschänke umfungiert. Ladenbesitzer feiern so das allnächtliche „Iftar“, den Beginn des Fastenbrechens. Zu unserer Überraschung wurde dieser Amuse-Gueule auch uns angeboten:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-43" title="iran_5" src="http://schwarzesbrett.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/iran_5.JPG" alt="iran_5" width="1024" height="685" /></p>
<p>Schwarze Flaggen am iranischen Erdölministerium:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-44" title="iran_6" src="http://schwarzesbrett.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/iran_6.JPG" alt="iran_6" width="1024" height="685" /></p>
<p>Ältere Herren diskutieren und lachen im Shar Park:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-45" title="iran_7" src="http://schwarzesbrett.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/iran_7.JPG" alt="iran_7" width="1024" height="685" /></p>
<p>Konzentration bei einem Brettspiel im Shar Park:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-46" title="iran_8" src="http://schwarzesbrett.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/iran_8.JPG" alt="iran_8" width="1024" height="685" /></p>
<p>Kinder spielen eine Runde Tischtennis im Shar Park:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-47" title="iran_9" src="http://schwarzesbrett.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/iran_9.JPG" alt="iran_9" width="1024" height="685" /></p>
<p>Frauenrunde in einem traditionellen Restaurant in Teheran:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-49" title="iran_10" src="http://schwarzesbrett.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/iran_10.JPG" alt="iran_10" width="1024" height="685" /></p>
<p>Das war unser Abendessen in der letzten Nacht in Teheran:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-50" title="iran_11" src="http://schwarzesbrett.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/iran_111.JPG" alt="iran_11" width="1024" height="685" /></p>
<p>Iranische Währung &#8211; 2000 Rial = 14 Cent:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-99" title="rial" src="http://schwarzesbrett.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/rial.jpg" alt="rial" width="831" height="413" /></p>
<p>Teheran ist eine faszinierende Stadt. Die Menschen sind freundlich, das Essen ist einzigartig und wir hatten wirklich die einmalige Chance dieses Land für uns persönlich zu entmystifizieren. Auf der einen Seite sind natürlich die Medien für Vorurteilsbildung und Verallgemeinerungen schuld. Auf der anderen Seite liegt es auch an uns, dass wir diese nicht oft genug hinterfragen, nicht bezweifeln und politisches, religiöses und öffentliches Image mit dem allgemeinen Bild der Bevölkerung, deren Alltag und der Geschichte des Landes vermischen. Selbstverständlich würde das Eine nicht ohne das Andere existieren und die Interdependenzen sind überall ganz klar zu sehen, aber das iranische Volk verdient eine Chance. Natürlich kann eine wirtschaftliche und politische Isolation durch die westlichen Mächte notwendig sein, um die Regierungsspitze zu bedrängen, jedoch darf die arme Bevölkerung nicht außer Acht gelassen werden. Sie leiden schon genug unter ihrer Regierung, einer maroden Infrastruktur und allgemeiner Stagnation.</p>
<p>Nächster Stop: Persepolis!</p>
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