…das sollten wir wirklich öfter tun!
Warum?
Beispiel: Mundspülungen

Quelle: Smashn Time
ÖKO-TEST hat im November 2008 eine Studie veröffentlicht in der 27 Mundspüllösungen getestet wurden. Knapp die Hälfte schnitt mit „mangelhaft“ bzw. „ungenügend“ ab. Fast zwei Drittel der getesteten Produkte wurde wegen Deklarationsmängeln abgewertet!
Hier sind einige der ‚üblichen‘ Inhaltsstoffe:
Methylsalicylat, Polyacrylamid, Cetylpyridiniumchlorid, Natrium-Saccharin.
Schauen wir uns doch diese Arzneistoffe mal etwas genauer an:
Methylsalicylat
Eingesetzt wird dieser Stoff mitunter als Desinfektionsmittel bei Hautentzündungen. Zur keimreduzierenden Anwendung in der Mundhöhle liegen aber keinerlei Daten vor, die eine Anwendung rechtfertigen würden. Deshalb hat Methylsalicylat im Mundwasser nichts zu suchen.
Polyacrylamid
Polyacrylamid macht die Schleimhaut durchlässiger für Fremdstoffe. In Mundhygieneprodukten also wirklich fehl am Platze.
Cetylpyridiniumchlorid
Dieses Arzneimittel wird aufgrund ihrer antiseptischen Wirkung als Antiseptikum in Lutschtabletten zur Behandlung von Infektionen und Entzündungen der Mundhöhle und des Rachenraums sowie zur Linderung von Halsschmerzen und Schluckbeschwerden eingesetzt.
Potentielle Nebenwirkungen:
Hautblutungen, allergische Reaktionen, Überempfindlichkeitsreaktionen, Verzögerung bei Wundheilungen, bräunliche Verfärbung des Zungenrückens und/oder der Zahnhälse.
Natrium-Saccharin
Saccharin ist der bekannteste und älteste synthetische Süßstoff, der das Mundwasser versüßt und außerdem keine Karies verursacht. Fütterungsversuche an Ratten legten bereits in den 60er Jahren einen Zusammenhang zur Entstehung von Blasenkrebs nahe. Diese Ergebnisse konnten jedoch in anderen Studien an Tieren und Menschen bis heute nicht komplett bestätigt werden.
Fazit:
Ich will hier natürlich nicht unbedingt von der Benutzung von Mundwassern abraten oder allgemeine Panik verbreiten, sondern euch lediglich darauf aufmerksam machen, dass es nicht schaden kann mal ab und zu auf die Inhaltsstoffe zu achten – besonders, wenn eure Kinder diese Produkte auch benutzen. Dies gilt übrigens nicht nur für Hygiene- und Kosmetikprodukte, sondern auch für Nahrungsmittel jeglicher Art.
Gibt es Alternativen?
Na klar! Erkundigt euch nach zertifizierter Naturkosmetik oder lasst Euch von Eurem Zahnarzt oder Apotheker beraten
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